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Tiefe Betroffenheit nach der Gewalttat in Stade

Die freien Träger stationärer Hilfen zur Erziehung im Landkreis Nordhausen und das Jugendamt des Landkreises sind tief erschüttert über die tödliche Gewalttat in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade.

Die Zerstörung so vieler Leben, das Leid der Angehörigen und die Betroffenheit der Menschen vor Ort machen uns fassungslos. Unsere Gedanken sind bei den getöteten Mitarbeitenden, ihren Familien, den verletzten Menschen sowie allen Kindern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen, die unmittelbar betroffen sind.

In den Hilfen zur Erziehung arbeiten Menschen täglich mit hoher Verantwortung, fachlicher Haltung und persönlichem Engagement für Kinder, Jugendliche und Familien. Dieses Engagement verdient Respekt, Schutz und verlässliche Rahmenbedingungen.

Als öffentliche und freie Jugendhilfe im Landkreis Nordhausen stehen wir gemeinsam für eine Kinder- und Jugendhilfe, die schützt, begleitet und Verantwortung übernimmt. Gerade in belasteten familiären Situationen braucht es fachliche Klarheit, gute Zusammenarbeit und Aufmerksamkeit für mögliche Gefährdungen – ohne vorschnelle Schlüsse und ohne Spekulationen über die Hintergründe der Tat.

Wir werden das Ereignis zum Anlass nehmen, unsere Zusammenarbeit, Krisenwege und Schutzstrukturen im Landkreis aufmerksam zu betrachten. Unser gemeinsames Ziel bleibt, Kinder, Jugendliche, Familien und Mitarbeitende bestmöglich zu schützen und die wichtige Arbeit der Hilfen zur Erziehung verantwortungsvoll fortzuführen.

Arbeitsgemeinschaft Hilfen zur Erziehung (AG 78) im Landkreis Nordhausen

Gert Bufe
Sprecher der AG